MATTHIAS RACZ

Matthias Racz wurde 1980 in Berlin geboren und begann im Alter von 6 Jahren seine musikalische Ausbildung, zunächst auf dem Klavier. Mit 10 Jahren bekam er seinen ersten Fagottunterricht. Ab seinem 12. Lebensjahr besuchte er das musische Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gymnasium in Berlin wurde dort von Prof. Fritz Finsch aus der Hochschule für Musik "Hanns Eisler“ unterrichtet. Von 1999 bis 2005 war er Schüler von Prof. Dag Jensen an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.
Schon früh begann er sehr erfolgreich an Wettbewerben teilzunehmen. Er erspielte sich zahlreiche erste Bundespreise beim Wettbewerb "Jugend musiziert" in Solo- sowie Kammermusikwertungen und erhielt einen Sonderpreis der „Deutschen Stiftung Musikleben“. Beim Internationalen Bayreuther Musikwettbewerb "Pacem in terris" 2000 erhielt er den 3. Preis in der Gesamtwertung aller Holzblasinstrumente.
Während seiner musikalischen Ausbildung wurde er mit verschiedenen Förderungen ausgezeichnet, so als Stipendiat der „Jürgen Ponto Stiftung“, der „Villa Musica“, des „PE-Förderkreises für Studierende der Musik“ und der „Studienstiftung des deutschen Volkes“.
Weiter errang er den 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb "Prager Frühling" 2002 und wurde noch im selben Jahr Gewinner des Internationalen Musikwettbewerbes der ARD in München.
Schon im Alter von 15 Jahren gab er sein Debüt als Solist mit dem Kölner Kammerorchester in der Fernsehproduktion "Junge Künstler auf dem Podium". Weitere Konzerte folgten mit dem Interlochen-World-Youth-Symphony Orchestra (Michigan /USA), der Philharmonia Hungarica, der Polnischen Kammerphilharmonie Sopot, dem Collegium Musicum Basel, dem Ensemble Resonanz, der Vogtland Philharmonie, der Norddeutschen Philharmonie Rostock dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunk, und dem Deutschen Symphonieorchester Berlin u.a.
Er war Gastsolist beim Rheingau Musikfestival, dem Schleswig Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und den Mozartfestspielen Schwetzingen. Seine CD Produktionen, Konzert-Mitschnitte verschiedener Rundfunkanstalten sowie Fernseh- und Radioproduktionen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Im Jahr 2003 stellte er sich beim „Internationalen Double Reed Society Kongress“ mit einem Recital vor.
Darüber hinaus ist der Fagottist für jede Art musikalischen Schaffens offen. Er ist ein gefragter Kammermusikpartner und gibt in verschiedensten Besetzungen Konzerte im In-und Ausland. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Künstler wie Ulf Rodenhäuser, Dag Jensen, Ingo Goritzki, Patrik Demenga, Christian Altenburger u.a.
Ungeachtet seines jungen Alters wurde Matthias Racz von Seiji Ozawa als Dozent zum Ongaku-juku Opera Project 2003 eingeladen. Bei der Villa Musica auf Schloß Engers wurde er als Junior Dozent eingeladen um mit Stipendiaten dieser Stiftung Kammermusikwerke einzustudieren und im Jahr 2004 gab er seinen ersten Fagott Meisterkurs.
Bereits mit 21 Jahren wurde er im Jahr 2001 Solofagottist im Gürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker und spielt seit 2003 als Solofagottist im Tonhalle-Orchester Zürich .
Seit 2006 ist er außerdem Solo-Fagottist beim Lucerne Festival Orchestra unter Claudio Abbado.